27. Januar 2021

Bundesrat und BAG haben die neuen Massnamen ab 18. Januar für Floristfachgeschäfte wie folgt präzisiert:

  • Blumenläden dürfen offen bleiben – auch an Sonntagen (inkl. Valentinstag und ohne weitere Beschränkungen).
  • Das Sortiment dieser Geschäfte (Blumenläden) wird nicht eingegrenzt; somit dürfen Blumengeschäfte sämtliche Produkte, die typischerweise zu ihrem Sortiment gehören, verkaufen.

Das Sonntagsverkaufsverbot wird aufgehoben. Es dürfen aber nur Einkaufsläden (inkl. Floristen) und Märkte, die Güter des täglichen Bedarfs anbieten, offen sein. Ebenso darf wieder nach 19.00 Uhr verkauft werden.


Zum offiziellen Schreiben des Bundes


  • Schliessung der Läden und Märkte, ausser solche, die Güter des täglichen Bedarfs anbieten.
    Erlaubt bleibt auch das Abholen von Bestellungen. Ausnahmen gibt es z.B. für Apotheken, Blumenläden, Gartengeschäfte.

Weitere Läden, die offen bleiben dürfen: Lebensmittelläden, Kioske, Bäckereien, Tankstellenshops, Optiker, Hörgeräteläden, Telekomanbieter, Reparatur- und Unterhaltsgeschäfte, Wäschereien, Coiffeursalons.

  • Homeoffice: Arbeiten von daheim aus ist nicht mehr nur eine dringende Empfehlung, sondern wird Pflicht. Überall dort, wo möglich und «mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar», müssen Arbeitgeber Home-Office anordnen. Arbeitnehmer haben aber kein Recht auf Auslagenentschädigung.
  • Absolute Maskenpflicht am Arbeitsplatz: Wenn Homeoffice nicht möglich ist, müssen die Arbeitnehmenden in Innenräumen eine Maske tragen. Die Regel gilt, sobald sich mehr als eine Person in einem Raum aufhält. Bisher gilt eine Ausnahme von der Maskenpflicht, wenn sich der Arbeitsplatz in einem sehr grossen Raum befindet und man grossen Abstand zu den Kollegen hat.
  • Schutz für gefährdete Personen: Besonders gefährdete Personen, die nicht im Homeoffice arbeiten können, haben Anrecht auf besonderen Schutz. Ist das nicht möglich, müssen die Arbeitgeber eine alternative Beschäftigung für sie finden, die sie von daheim aus oder unter Schutzvorkehrungen ausüben können. Geht auch das nicht, haben sie ein Recht auf Beurlaubung.
  • Private Veranstaltungen: An privaten Treffen dürfen noch maximal fünf Personen aus höchstens zwei Haushalten teilnehmen – Kinder miteingerechnet. Bisher war die Haushalte-Beschränkung nur eine Empfehlung.
  • Menschenansammlungen: Auch im öffentlichen Raum dürfen sich nur mehr 5 und nicht mehr 15 Personen treffen.

Alle wichtigen Corona-Informationen für Betriebe der Floristikbrachen hier zusammengefasst.