Blick hinter
die Kulissen
Das Geschäftsporträt zählt im Fachmagazin zu den beliebtesten Rubriken. Die Artikel der letzten Jahre zeigen, wie bunt und lebendig die Branche ist. Und: Die Redaktion der «Florist:in» verrät, nach welchen Kriterien sie die Geschäfte auswählt.
Für einmal ist die Redaktion nirgendwo zu Besuch. Stattdessen erinnern wir uns an vergangene Treffen und geben einen Blick hinter die Kulissen jener Rubrik, die in den Lesendenumfragen in der Beliebtheitsskala obenaus schwingt. Essenziell für das «Zu Besuch» ist eine Excelliste, auf der die Namen der porträtierten Betriebe eingetragen sind und jene stehen, die wir in Zukunft besuchen möchten. Sie reicht zurück ins Jahr 2006 und wurde angelegt, um den Überblick zu behalten. Die Porträts ergeben einen Querschnitt der hiesigen Blumenbranche. Die meisten Geschäfte wurden einmal besucht, einige wenige im Lauf der Zeit zweimal, wie zum Beispiel jenes in der Zentralschweiz, das 2008 erstmals porträtiert wurde. Bei diesem Besuch waren die beiden kleinen Söhne der Inhaberin zu sehen. Das zweite Porträt entstand 15 Jahre später, als der eine Sohn ins Geschäft eintrat – ein gar nicht so ungewöhnlicher weiterer Verlauf.
Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Was die Porträts im Rückblick ebenfalls zeigen: Floristik kann auf ganz unterschiedliche Art und Weise erfolgreich betrieben werden.

Vom Einfrauenbetrieb bis zum Gartencenter mit grosser Floristikabteilung ist alles dabei. Die Mehrheit der Besuchten übernimmt ein bestehendes Geschäft, aber es gibt auch Mutige, die neu starten – und mit einem eigenen Stil am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt reüssieren.
Familiäre Bande spielen in der Geschichte vieler Betriebe eine wesentliche Rolle; knapp die Hälfte der Porträtierten führen etwas von Vorfahren Aufgebautes weiter. So liegen die Wurzeln mehrerer Betriebe in einer Gärtnerei und ein paar wenige produzieren sogar noch selber. Das bringt wertvolles Fachwissen mit sich, weil von Blumen allein kein Geschäft überlebt, und Pflanzen oft ein weiterer wichtiger Bestandteil des Sortiments darstellen. Was die Porträtierten überdies gemeinsam haben: ein familiäres Umfeld, das sie trägt, und meistens ein Team …
Weitere blumige, inspirierende und informative Beiträge
finden Sie im Schweizer Fachmagazin für Floristinnen und Floristen.
FLORIST – monatlich in Ihrem Briefkasten. Jetzt abonnieren!
